Grußwort

Grußwort

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

die Viszeralmedizin vertritt einen gemeinsamen Indikationsbereich, und zwar die Erkrankungen des Bauches. Gastroenterologen und Viszeralchirurgen haben sich in den letzten Jahren zusammengetan, um gemeinsame Konzepte zu entwickeln. In vielen Kliniken besteht bereits eine hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sinne der uns anvertrauten Patienten, Verbesserungsbedarf gibt es aber immer. Unsere Fachgesellschaften vertreten eine der bevölkerungsreichsten Regionen in Deutschland mit dem gesamten Ruhrgebiet, dem Ballungsgebiet Köln-Bonn, den Flächenregionen Niederrhein bis an die holländische Grenze im Westen, dem Münsterland im Norden, dem Sauerland im Süden und Ostwestfalen-Lippe im Osten. Dies schlägt sich in rasant steigenden Teilnehmerzahlen unseres gemeinsamen Kongresses nieder. Wir wollen diesen erfreulichen Trend weiter fördern, weshalb wir uns nun für die nächsten Jahre auf die für alle gut erreichbaren Ausrichtungsorte Dortmund und Essen festgelegt haben. 

Corona stellte alle Planungen des vergangenen Jahres auf den Kopf und erfordert für die Zukunft eine „Planung in Ungewissheit“. Dies stellt für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Dies stellt für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Wir danken unseren Fachgesellschaften, die uns die Kongresspräsidentschaft der „Viszeralmedizin NRW“ sowohl für 2020 als auch für 2021 anvertraut haben. Wir wollen diesem Auftrag gerecht werden. Die weitgehend abgeschlossene Kongressplanung für den 4. und 5. Juni 2020 im Kongresszentrum Dortmund haben wir auf den 10. Und 11. Juni 2021 verschoben. Die Viszeralmedizin 2021 besteht aus einer interdisziplinären Update-Fortbildung in der gesamten fachlichen Breite passend zum Motto „Indikationsbereich Bauch – Konzepte gemeinsam gestalten“. Dem zugeordnet schließen wir Tumorkonferenzen an, in denen wir das Erlernte in die Entscheidungsfindung bei typischen Fragestellungen übersetzen, die sich in der Viszeralonkologie ergeben und wollen hier unsere Parteidisziplinen Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie mit zu Wort kommen lassen. Beispielhaft zeigt sich in den Diskussionen zur Behandlung des Rektumkarzinoms die hohe Dynamik unseres Faches. Parallel findet jeweils eine viszeralchirurgische und gastroenterologische Sitzung statt, die auf die Praxis unserer Fächer fokussiert ist. Wir werden uns über die neuesten technischen Entwicklungen in unseren Fachgebieten austauschen und als Jahrestagung des MIC-Club West über alle Aspekte rund um das Thema Laparoskopie unterhalten. In berufspolitischen Sitzungen setzen wir uns mit aktuellen strukturpolitischen „Heißen Eisen“ auseinander.

Vor und nach den interdisziplinären Sitzungen wollen wir unserem viszeralmedizinischen Nachwuchs ausreichend Gelegenheit geben, interessante Fallvorstellungen und Ergebnisse wissenschaftlicher Projekte zu präsentieren. Wie in den Vorjahren sind Workshops zur interventionellen Sonographie und Endosonographie, zur interdisziplinären diagnostischen und therapeutischen Endoskopie, zur Laparoskopie und auch zur Genetik geplant.

Unsere Bitte: planen Sie den 10. und 11. Juni 2021 fest für die „Viszeralmedizin NRW“ ein. Abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie werden wir virtuelle Bausteine aufnehmen. Wir heißen Sie in einer der bevölkerungsreichsten Regionen Deutschlands zu einem der relevanten Viszeralmedizin-Kongresse herzlich willkommen. Wir hoffen auf lebhafte Diskussionen über die gesamte Breite unserer Fächer und dass der Kongress ein Forum bietet, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Nur miteinander werden wir die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft bewältigen können.

Ihre

                        

Professor Dr. Berthold Gerdes         Professor Dr. Carsten Gartung